Geschichte

Die Hawker Hunter wurde ursprünglich als leistungsstarkes Jagdflugzeug entworfen. Dank ihrer Vielseitigkeit wurde sie jedoch ebenfalls sehr erfolgreich für Luft-Boden-Angriffe sowie für Aufklärungsaufgaben eingesetzt. Die Hunter war der erste britische Jet mit gepfeilten Tragflächen, deren Prototyp im Jahr 1951 ihren Erstflug absolvierte. Im Jahr 1953 hielt sie für eine kurze Zeit sogar den Geschwindigkeitsweltrekord.



Mit ihrer klaren Linienführung, ihrer brillanten Handhabung und ihrer exzellenten Zuladung war die klassische Hunter der vielleicht beste schallnahe Jäger und Jagdbomber seiner Art - und sie wurde in größeren Stückzahlen gebaut als jedes andere britische Flugzeug der Nachkriegszeit.

Die Hunter formte das Rückgrat der Jagdflotte der Royal Air Force zwischen 1954 und 1961 und blieb im Einsatz bis in die frühen siebziger Jahre. Erst 1995 wurde sie vollständig aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

Annähernd zweitausend Hunter aller Typen wurden für die Streitkräfte zahlreicher Länder gebaut wie beispielsweise Belgien, Chile, Dänemark, Niederlande, Indien, Schweden und die Schweiz. Die Schweizer Luftwaffe bestellte letztendlich 160 Hunter und betrieb die Flotte von 1958 bis Dezember 1994. Unter den sieben Hunter in Thunder City befinden sich auch zwei Schweizer Maschinen.


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Technische Daten

Höchstgeschwindigkeit Mach 0.97 (bzw. Überschallgeschwindigkeit im flachen Sinkflug)
Masse Max. Abfluggewicht: 11.300 kg
Abmessungen Spannweite 10,25 m    Länge 13,93    Höhe 4,02 m    Flügelfläche 34.43 m²
Reichweite 2.960 km
Dienstgipfelhöhe 52.000 Fuß
Besatzung 2
Max. Steiggeschwindigkeit   17.000 Fuß pro Minute
Taktische Reichweite 713 km während eines Hoch-Tief-Hoch-Einsatzes mit zwei Zusatztanks in typischer Angriffskonfiguration



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